Auslegeordnung und Vorgehensvorschlag für mehr Energieeffizienz in der Klimakälte

Microsoft Word - 150205 Projekt Klimakälte (Schlussbericht V1)_Energieeffizienz-Projekte in der Klimakälte zeichnen sich dadurch aus, dass eine Vielzahl von Akteuren daran beteiligt ist. Solche interdisziplinären Projekte haben ein hohes Wirkungspotenzial. Gleichzeitig weisen sie eine Vielzahl von Schnittstellen auf, bei denen ein Fehlerrisiko besteht. Weitgehend unbestritten ist, dass mit einer gut konzipierten, richtig ausgelegten und korrekt einregulierten Klimakälteanlage – die regelmässig gewartet wird –, der Energieverbrauch und die Kosten fürs Kühlen stark gesenkt werden kann. Dass in der Praxis nicht alle Klimakälteanlagen energetisch so vorbildlich sind, hat verschiedenen Ursachen. Nebst fehlendem Wissen bei den Fachleuten, den Betreibern und den Eigentümern ist die Kostenfrage ein entscheidender Punkt – wer bezahlt die Investitionskosten und wer profitiert von tieferen Betriebskosten? Als Hemmnisse werden auch der enorme Zeit- und Kostendruck in der Planung sowie ein ausbleibender Vollzug der Gesetzgebung angeführt. Ein wichtiger Angelpunkt sind die Nutzer – also die Menschen, die in einem klimatisierten und gekühlten Gebäude arbeiten. Sie haben durch ihr Verhalten im Gebäude einen massgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch und die Kosten der Klimakälteanlage.

Die Studie entwickelt einen Aktionsplan, mit dem die Energieeffizienz in der Klimakälte nachhaltig verbessert werden soll.

Leistungen > Erarbeitung einer Auslegeordnung, Durchführung von Experteninterviews, Planung und Moderation von Experten-Roundtables, Verdichtung der Massnahmen, Ergebnisse zusammenstellen und verdichten, Formulierung der Entscheidungsgrundlagen (Bericht)

EnergieSchweiz